Willkommen bei der Jugendfeuerwehr Neu-Isenburg



Jahresrückblick 2020

Das Jahr 2020 begann recht gewöhnlich, im vergleich zu der Situation in der wir Momentan stecken. Wir konnten Übungen durchführen, normale Dienst abhalten und haben auch einen frischen wasch Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Die Grundausbildung übte fleißig FwDV3-Übungen, während die frisch ausgebildeten PA-Träger ihr wissen der restlichen Wachbesatzung und den Ausbildern zur Schau stellten. Außerdem nahmen wir dieses Jahr am Lumpenmontagszug teil, nachdem dieser letztes Jahr aufgrund des Wetters abgesagt werden musste. Leider war dies die einzige Veranstaltung an der wir als Jugendfeuerwehr teilnehmen konnten weil im März bereits der erste Lockdown folgt, der auch uns komplett aus unserem Ausbildungskonzept riss. Wir entschieden uns dann, unsere Ausbildungspläne über Videoreihen und Fragebögen zu vermitteln. Sobald dann im Sommer der Lockdown überstanden war, fingen wir unverzüglich mit dem Präsenzdienst wieder an, um keine Zeit für Übungen zu verlieren. Das ging eine recht lange Zeit gut, in der wir Themen wie Leitersteigen, Schiefe Ebene und natürlich eine menge Einsatzübungen probten. Natürlich sollte ein Lockdown für Corona nicht genug sein. Also befinden wir uns nun in Lockdown Nummer zwei und haben begonnen unseren Dienst über Google Meets abzuhalten. 

 

Wir hoffen das wir im neuen Jahr so schnell wie möglich den regulären Dienstbetrieb wiederaufnehmen können und wir wie gewohnt üben können.  

 

Wir wünschen allen eine dennoch recht besinnliche Weihnachtszeit, schöne Feiertage und einen gesunden und mühelosen Rutsch ins hoffentlich bessere 2021.   

Berufsfeuerwehrtag 2018

Der diesjährige Berufsfeuerwehrtag vom 28.-29.07. war wieder ein Erfolg. 24 Stunden lang waren die Jugendlichen für die Sicherheit der Neu-Isenburger Dummys im Einsatz!

Wie die anderen acht Einsätze an diesem Tag, kommt der Wohnungsbrand am späten Abend für die insgesamt 15 jugendlichen Teilnehmer völlig überraschend. 16 Betreuer haben den 24-Stunden-Dienst unter der Federführung von Jugendfeuerwehrwart Marius Seeger organisiert: „Jeder hilft soviel und so lange er kann, dass läuft echt super.“ Und tatkräftige Unterstützung ist auch nötig: Schließlich sind die Jugendlichen an diesem Wochenende im Feuerwehrhaus in der Sankt-Florian-Straße eingezogen: Sie übernachten hier und haben Hunger und bei den derzeitigen Außentemperaturen vor allem Durst. Viel los ist also nicht nur in der Jugendfeuerwehr-Leitstelle, in der die Einsätze abgewickelt werden, sondern auch in der Küche des Feuerwehrhauses – zum Abendessen gibt es „Pulled-Pork“ mit Kartoffelecken.

Doch an das Abendessen denkt in der Brunnenstraße jetzt niemand mehr. Gerade haben Leo Sänger (13) und Aaron Pfeil (17), Marina Daffner aus dem völlig verqualmten Erdgeschoss gerettet, während Larissa Werner und Peter Richter im Inneren den Brand im Wohnzimmer lokalisiert haben und ihn auch schnell löschen können. Alle Jugendlichen sind nach wie vor voll motiviert, auch wenn es schon weit nach 21 Uhr ist, der Dienst schon über 13 Stunden läuft und sie eigentlich gerade auf dem Rückweg aus Zeppelinheim waren, als der Einsatzbefehl kam.

Dort hatte es kurz zuvor im Keller des Feuerwehrhauses gebrannt. Souverän hatten die zehn bis 17-jährigen auch hier die Schläuche ausgerollt, über einen Hydranten Wasser für die Löscharbeiten besorgt und vor allem auch hier mehrere Opfer retten können.

Am Nachmittag konnten die Jugendfeuerwehrleute zudem bereits einem Mann helfen, der unter seinem Auto eingeklemmt wurde, als er in seiner Garage etwas reparieren wollte. Dabei rutschte der PKW vom Hebeset. Mit Lufthebekissen konnten die jungen Helfer das Auto schließlich anheben und den Mann befreien.

Nach rund einer Stunde sind um kurz vor 22 Uhr auch die Aufräumarbeiten an der Einsatzstelle in der Brunnenstraße abgeschlossen und es geht zur wohlverdienten Nachtruhe ins Feuerwehrhaus – die erst um 7.59 Uhr am Sonntagmorgen, kurz vor „Feierabend“ ein letztes Mal gestört wird, als im Triebweg ein eingeklemmter Dummy unter einem PKW befreit werden muss.

Bei den Einsätzen mit dabei war übrigens auch ein Austausch-Schüler aus Frankreich, der gerade bei Jugendfeuerwehrmann Leo Sänger zu Gast ist. „Da haben wir heute Morgen schnell Poloshirt, Handschuhe und Helm organisiert“, sagt Jugendfeuerwehrwart Seeger. Und so vielleicht für Feuerwehrnachwuchs im Nachbarland gesorgt. „Clement hat super mitgemacht.“

Nachruf

Jahreshauptversammlung 2018

Am 09.04.2018 fand wieder die alljährliche Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Neu-Isenburg statt. Hier wurden unter anderem der Jahresbericht 2017 vom Jugendwart Marius Seeger vorgetragen. Er berichtete nicht nur von Mitgliederzahlen im vergangenen Jahr, sondern auch von den Highlights 2017. Erwähnung erhielt unter anderem die Freizeit in den Schwarzwald, unsere 45 Jahrfeier, und die Weihnachtsfeier. Aber auch die Revisoren trugen ihren Bericht vor. Dazu gab es noch eine Danksagung des scheidenden Jugendsprechers, Julian Schöndube. Es fanden außerdem noch die Neuwahlen des Jugendausschusses. Zur Wahl stand als Jugendgruppenleiter, das alte Team, bestehend aus Robin Pientka, Lukas Milkau und Luke Novitzki. Das Team wurde als Block wiedergewählt. Jugendsprecher wurde Marc Schäfer gewählt. Schriftwart wurde Jan Auterhoff und zum Kassenwart wurde Peter Richter gewählt. Zu Delegierten wurden Micha Gebhardt und Leonard Sänger gewählt. Die Wehrführung und Stadtbrandinspektion war ebenfalls anwesend und bedankte sich für die Arbeit und Engagement der Jugendlichen, aber auch die der Ausbilder. Es wurden die neuen Polos verteilt, welche nun ebenfalls das neue Logo tragen. Außerdem nahmen Sven Schluckebier, Sammy Novitzki, Marvin Letz, Enes Kanik, Erhan Şen, nach erfolgreicher Teilnahme an der Jugendflamme 1, ihre Urkunde und Stecknadel entgegen. Zu guter Letzt wurde Ausbilder Dennis Multer für erfolgreiche Mitgliedergewinnung zugunsten der Jugendlichenzahl geehrt. Im Anschluss gab es einen kleinen Imbiss für die Jugendlichen. Währenddessen wurden auf dem Hof die Bilder für die Internetseite gemacht.

Einsatzreicher BF-Tag vom 12.08.2017-13.08.2017

Für die Jugendfeuerwehr Neu-Isenburg war es wieder ein spannendes Wochenende. Vom Samstag, den 12.08.2017 bis zum 13.08.2017 haben sie gemeinsam so manchen Einsatz abgewickelt.

Von der klassischen Katze auf dem Baum, bzw. Auf dem Vordach bis hin zum Gefahrguteinsatz war alles dabei. Es begann alles beim Dienstbeginn am Samstagmorgen. Während der Fahrzeugübernahme alarmierte es das dann zur Nachbarschaftlichen Löschhilfe nach Langen. Der anrückende Zug wurde allerdings noch auf Anfahrt abbestellt. Der nächste richtige Einsatz war dann ein PKW-Brand auf der Anny-Schlemm-Straße, gefolgt von der Katze auf dem Vordach und einem First-Responder Einsatz, bei dem sich ein Herr sich bei Holz arbeiten mit der Kettensäge ins Bein sägte. Selbstverständlich stand auch die Wachausbildung auf dem Dienstplan. Hier erhielten die Jugendlichen auch Unterrichtseinheit über das neue Spineboard, nicht wissend das sie das erlernte kurzdarauf einsetzten mussten.

 

Die Highlight‘s der 1 ½ Tage Feuerwehr waren die vier Löschzugeinsätze, zu denen die Jugendfeuerwehr im Lauf des Nachmittages ausrücken musste. Der Erste war ein Brandmeldereinlauf. Beim nächsten handelte es sich um eine Unklare Rauchentwicklung, welche sich kurze Zeit später als Feuer in einem Gebäude herausstellte. Hier mussten zwei vermisste Person gerettet werden. Der mit abstand aufregendste Einsatz war ein Gefahrguteinsatz am späten Nachmittag. Natürlich steht die Kameradschaft an vorderster Front, gemeinsames Völkerballspielen standen auf der Tagesordnung.

 

In den späten Abendstunden alarmierte es dann nochmal für den ganzen Zug. Es ging auf das alte Gelände des DLB. Dort wurden mehrere Menschen eingeschlossen vorgefunden. Als die Trupps zur Erkundungen in das Verrauchte Gebäude gingen, fanden sie im ersten Stock ein Feuer in einer Wohnung vor. Dieses wurde nach kurzer Zeit gelöscht. Im Verlauf des Einsatzes verletzte sich ein Jugendlicher am Knie und musste durch die bereit gestellten Sicherheitstrupps herausgeholt werden. Selbstverständlich war dieser Unfall nur eine, von den Ausbildern, eingespielte Übungseinheit. Am Sonntag morgen stand außer frühstücken und Aufräumen nicht mehr viel auf dem Programm. Der „Dienst“ war um 12:00 beendet.

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